Kategorien &
Plattformen

Veränderungen im Kirchort Martinsthal

Aus Pfarrhaus und Kirche werden Wohnungen
Veränderungen im Kirchort Martinsthal
Veränderungen im Kirchort Martinsthal
© Christian Schmitt
© Michael Schick
© Michael Schick

Im Gottesdienst am 18. Januar hat das Mitglied des Verwaltungsrats, Martin Leister, die Gemeinde über die Umbaumaßnahmen an Pfarrhaus und ehemaliger St. Martinskirche informiert:

„In meiner letzten offiziellen Information im vergangenen Jahr hatte ich davon berichtet, dass nach Vorliegen einer positiv beschiedenen Bauvoranfrage eines Bauträgers, Gespräche mit dem Bistum über den Verkauf des Grundstücks und die Bedingungen zur Nutzung unserer neuen Gemeinde­räume stattfinden sollten.

Diese Gespräche sind mittlerweile durchgeführt worden und haben zu einem für Martinsthal sehr positiven Ergebnis geführt.

Wie Sie vielleicht wissen, sollte nach den bisherigen Planungen die St. Martinskirche abgerissen, das Pfarrhaus verkauft und ein kleines Pfarrheim neu gebaut werden. Dabei waren uns jedoch nur rund 170 qm Nutzfläche zugestanden worden. Da uns diese Fläche als zu gering erschien, haben wir auf­grund der neuen Situation (Bauträger, Erhalt des Gebäudes) mit dem Bistum neu verhandelt und er­reicht, dass wir jetzt mit einer Nutzfläche von 240 qm planen können. Das ist immerhin eine Erhö­hung und rund 40%.

Dieses Ergebnis konnte insbesondere dadurch erreicht werden, dass wir unsere Bücherei in den Mit­telpunkt der Überlegungen unter dem Stichwort „Kirchenentwicklung“ gestellt haben. Eine Bücherei, die nicht nur Bücher und andere Medien ausleiht, sondern eine Begegnungsstätte für unser Dorf ist und in Zukunft noch stärker sein soll. Das Büchereiteam hat den Verwaltungsrat in diesem Punkt sehr unterstützt und zugesagt, zukünftig diese Begegnungsstätte weiter auszubauen. Damit war aber auch klar, dass die bisher angedachten Räumlichkeiten zu klein gewesen wären. Davon konnten wir das Bischöfliches Ordinariat überzeugen und erhalten damit für die Gemeindearbeit insgesamt eine größere Fläche.

Nach dieser Entscheidung des BO hat der Verwaltungsrat im September den Beschluss gefasst, das Grundstück Kirchstr. 36 mit den aufstehenden Gebäuden Kirche, Pfarrheim und Pfarrhaus an die Immobiliengesellschaft Molitor aus Ingelheim zu verkaufen. Molitor wird zunächst das Pfarrhaus ab­reißen, etwas größer neu bauen und danach in Pfarrhaus und Kirche altersgerechte Eigentumswoh­nungen einrichten. Unsere neuen Gemeinderäume werden auf der Ebene des jetzigen Pfarrbüros durchgängig bis in den Kirchenraum hinein entstehen. Die Kirchengemeinde erwirbt diese neuen Räume im Rahmen des Wohnungseigentumsgesetzes. Wir sind dann Teil der Eigentümergemein­schaft. - Die drei maßgebenden Gremien des Bistums haben im Dezember den Beschluss des Verwal­tungsrats genehmigt.

In den nächsten Wochen werden wir den Kauf- und Rückkaufsvertrag mit der Immobiliengesellschaft abschließen, mit dem Architekten über die exakte Ausgestaltung unserer Räumlichkeiten sprechen. Danach wird Molitor den Bauantrag einreichen.

Alle unmittelbaren Anlieger des Grundstücks, sowohl in der Kirchstraße als auch in der Rotheker Straße werden persönlich über die beabsichtigte Baumaßnahme von den Vertretern der Immobilien­gesellschaft unterrichtet. Dabei können dann alle offenen Fragen geklärt werden. In der Bauphase wird ein verantwortlicher Bauleiter als Ansprechpartner für die Gemeinde und die Anlieger zur Ver­fügung stehen.

Nach den jetzigen Planungen wird im Herbst mit dem Baubeginn zu rechnen sein. – Nach unserem Eindruck haben wir mit Molitor einen kompetenten, seriösen und verantwortungsvollen Investor gefunden. - Hoffen wir, dass Kirche in Martinsthal und in unserer Pfarrei sich so entwickelt, dass das Neue dann auch vielfältig genutzt wird.“

Cookie Einstellungen

Statistik-Cookies dienen der Anaylse, indem Informationen anonymisiert gesammelt werden.

Anbieter:

Google Ireland Limited

Datenschutz

Bistum Limburg

Datenschutz